SERP

SERP ist die englische Abkürzung für Search Engine Result Pages. Auf den SERPs von Suchmaschinen werden die Suchergebnisse aufgelistet. Dabei werden sie der Relevanz nach absteigend angeordnet. Die Rangordnung wird durch die Suchmaschinenanbieter durch viele verschiedene Faktoren berechnet und kann durch die Änderung der Suchalgorithmen wechseln. Regelmäßig kann es dabei auch zum sogenannten Google Google Everflux-Effekt kommen. Suchmaschinenprovider halten die Algorithmen geheim, welche die Rankings in den SERPs bestimmen, um Spam zu verhindern.

Video Erklärung

Definition

SERPs zeigen die Ergebnisse der Suche nach einem Keyword oder einer Begriffskombination in Form von Snippets. Diese bestehen aus einer Überschrift, einer kleinen Beschreibung sowie dem Link oder je nach Länge dem Ausschnitt vom Link des Linkziels.

SERP

Die Anzahl der Ergebnisse pro SERP variieren. In der Regel zeigt Google 10 Snippets in den SERPs an. Allerdings hängt es von der Suchanfrage ab, ob die SERPs mit Ergebnissen aus der Bildersuche oder von Google News angereichert werden. Verwendet ein Nutzer die mobile Suche, können auch Links zu Apps erscheinen. Neben sogenannten organischen Suchtreffern werden auf den SERPs auch Text- oder Bildanzeigen gelistet. Im Gegensatz zu den organischen Suchtreffern bezahlen Werbetreibende pro Klick einen in einer Klickauktion bestimmten Betrag an die Provider.

Bestandteile

Vor allem die Google SERPs haben sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Nachdem die Ergebnislisten zum Start der Suchmaschine Ende der 1990er-Jahre noch schlicht Snippets zum Linkziel angezeigt hatten, können die SERPs heute auch aus Infoboxen genannten Knowledge Graphen bestehen oder ein sogenanntes „Karussell-Ergebnis“ liefern. Welche Form die SERPs annehmen, entscheidet die Suchanfrage. Wird zum Beispiel nach einem berühmten Autoren oder Künstler mit Google gesucht, erscheint sowohl der Knowledgegraph als auch das Karussell. Diese Änderung in den SERPs hatte sich nach dem Hummingbird Update ergeben. Seither ist Google auch in der Lage, Fragen in den SERPs zu beantworten.

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Auch Informationen zu Nährstoffen in Lebensmitteln können die SERPs direkt liefern und wird die Google Bildersuche verwendet, erscheinen dort anklickbare Bilder, die zu einer neuen Ansicht führen und die Bildquelle sowie die Größe der Grafik anzeigt.

Bildersuche

Google hat die SERPs mit dem Knowledge Graph sowie der Karussell-Anzeige nicht nur auf diese Weise erweitert, sondern sie heute zugleich mit weiterer Funktionalität ausgestattet. So können Nutzer direkt über die SERPs Flüge suchen und die Buchung starten oder ein Hotel reservieren. In den USA ist auch die Essensbestellung über die SERPs möglich.[1]

Exemplarisch ist hier die Suchmaschine Google genannt, da der Nutzer von vielen verschiedenen Funktionen profitieren kann. Der Aufbau der SERPs ist bei den größten Suchmaschinenprovidern ähnlich.

Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

Eine bessere Positionierung in den SERPs gegenüber dem direkten Wettbewerber ist das primäre Ziel der Suchmaschinenoptimierung. Um möglichst viel Traffic durch gute Rankings auf die eigene Webinhalte zu lenken, muss die Website technisch und inhaltlich die besten und relevantesten Ergebnisse zu einer Suchanfrage liefern. Darüber hinaus spielt auch der Trust der Seite sowie deren Verlinkungen eine wichtige Rolle. Doch Rankings alleine tragen nicht zu einer hohen Klickrate bei. Mit Hilfe eines Suchergebnis-Snippets, also einem aussagekräftigen Title und einer kurzen Beschreibung, lenkt man die Aufmerksamkeit der User auf das Snippet. Idealerweise enthält ein solches Snippet eine Aufforderung zum Klick. Somit ist die Snippet-Verbesserung ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung und fester Bestandteil der Onpage-Optimierung. Denn für Titel und Beschreibung im Snippet werden von Suchmaschinen üblicherweise der Meta-Titel sowie die Meta-Description der Zielseite verwendet.

Für SEOs sind die ersten zehn Treffer der Ergebnisliste (Top 10) im Fokus, da sich 90% der Klicks der User auf diese verteilen.[2] Mit einem optimieren Snippet steigt darüber hinaus die Chance, dass der User auf das Ergebnis klickt und sich dadurch die CTR erhöht.

Ein weiteres wichtiges Element sind die sogenannten Rich Snippets. Dabei handelt es sich um Suchergebnisse, die mit Hilfe von maschinenlesbaren Metadaten angereichert wurden. Webmaster können zum Beispiel den Quellcode Ihrer Website mit offiziell zugänglichen Bewertungen als strukturierte Daten mit Hilfe von Markup Language auszeichnen. In den Suchergebnissen werden diese Bewertungen dann innerhalb des Snippets angezeigt.

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Ausblick

Bedingt durch die zunehmende Bedeutung der mobilen Internetnutzung passen sich die SERPs immer weiter an das Bedürfnis der Nutzer an. So ist denkbar, dass in Zukunft nicht mehr nur Ergebnisse von Websites in den Ergebnislisten erscheinen, sondern bei Suchanfragen mit dem mobilen Endgerät auch Apps oder Links zu Gadgets angezeigt werden. Schon heute (Stand Juli 2015) ist Google nicht mehr nur ein reiner Ergebnislieferant, sondern Dienstleister. Zugleich wird der Index immer weiter ausgebaut, um dem User ein auf ihn und seine aktuelle Situation zugeschnittene SERPs zu liefern.

Einzelnachweise

  1. Lieferdienst. Essen in den USA über die Google-Suche bestellen computerbase.de Abgerufen am 10.07.2015
  2. “SERP CTR Studien kritisch betrachtet“ Blog von Jens Fauldrath, SEO bei Deutsche Telekom AG. Abgerufen am 31.10.2012

Weblinks